Prinzessin Alice und die Monster

An einem schönen, warmen Sommertag ging Prinzessin Alice mit ihrem kleinen Kätzchen in den unheimlichen, dunklen Wald hinein. Der König hatte aber immer schon gesagt, dass es im Wald sehr gefährlich ist. Das war Alice aber jetzt egal. Sie musste unbedingt den Wald erforschen. Und schon war sie mit ihrer Katze im Wald drin.

Doch dieser Wald gehörte den schleimigen Monstern. Je weiter sie in den Wald gingen, um so dunkler wurde es. Plötzlich hörte man fürchterliche, gruselige Schreie. Alice bekam es mit der Angst. Sie weinte so laut, bis die gruseligen Schreie verstummten.

Und dann hörte sie auf einmal einen wunderschönen Gesang. Ein Junge war es, der ihr singend entgegen kam. „Hallo, bist du die Prinzessin Alice?”, fragte er.

Alice sagte: „Ja. Das bin ich, und wer bist du?”

„Ich bin Tomi, ich wohne in der Stadt des Königs. Ich muss dir sagen, kleine Prinzessin, dieser Wald ist viel zu gefährlich für dich. Die Monster wollen dich haben, denn der jüngere der Monster möchte dich heiraten. Geh’ lieber wieder zurück in dein Schloss.”

Das aber wollte Prinzessin Alice nicht und lief noch weiter in den Wald hinein. Plötzlich stolperte sie über die am Boden liegenden Äste und stürzte in eine Höhle. Und dort waren sie, die Monster. Es waren ganz viele. Sie waren mit schleimigen Haaren bedeckt. Schrecklich gruselig anzusehen.

Alice hörte die Monster-Mutter sagen: „Oh, jetzt fangen wir doch einfach die Prinzessin ein, und dann kannst du endlich heiraten. Los jetzt, fangt sie ein!”

Alice wollte weglaufen. Sie hatte fürchterliche Angst, denn sie wollte doch keines der Monster heiraten. Aber sie schaffte es nicht. Sie kam einfach nicht weiter. Es war zu steil, um wieder heraus zu kommen. Doch da kam Tomi und half ihr, denn er hatte sich ganz vorsichtig an die Höhle herangeschlichen. Er reichte ihr seine Hand und zog sie heraus.

Aber Tomi hatte selbst auch Angst und er sagte: „Schnell, schnell, wir müssen einen großen Stein vor den Höhleneingang schieben, damit die Monster die Höhle nicht mehr verlassen können.”

Ja, sie schafften es und verließen zusammen mit dem kleinen Kätzchen, das sich versteckt und alles mit angesehen hatte, ganz schnell den Wald. Keiner sollte jemals erfahren, dass sie dort gewesen waren. Alice aber hörte in Zukunft auf die Worte des Königs.

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